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November-Rückblick

So, es ist höchste Zeit, diesen Blog wieder zu reaktivieren. Immer diese Schlamperei mit mir. Nee nee nee..  Englerin, so geht das nicht! *böseguck* Also gut. Ich will euch nicht mit einem Dreimonatsloch belästigen, also gibts einen kurzen Rückblick:

 Ende November ist leider leider leider meine Lieblingsoma eingeschlafen. Für immer. Und ewig. Ich war und bin sehr traurig darüber obschon sich die Welt ja trotzdem weiterdreht..
Für mich ist sie einfach einen Moment lang stehen geblieben. :-( 

Zu meinem Glück hatte ich  Anfang November noch die Gelegenheit gehabt, mich von ihr zu verabschieden. Die Ultraschallfotos von unserem Murkelchen habe ich ihr auch gezeigt und das war so gut und wichtig und richtig und schön. Die Stunden mit ihr habe ich sehr genossen und habe sie noch immer stark in Erinnerung.

 Im ersten Moment wollte ich zu ihrer Beerdigung reisen, aber das wäre ziemlich anstrengend geworden. Bahn+Auto und insgesamt 5 Tage unterwegs. Hochschwanger. Besser nicht. Ich habe mich zum Glück noch eines besseren besonnen und mir überlegt, was den meine Oma dazu sagen würde, wenn ich anreisen würde. Tja, da waren die Würfel gefallen und ich blieb daheim.

Ab Mitte November hatte ich nach langem Hin und Her mit meiner Krankenkasse doch noch eine Haushaltshilfe bekommen. Immerhin für 3 Tage die Woche über insgesamt zwei Wochen. Das war eine Erleichterung und hat mir sehr gut geholfen, da ich dank meinem Ilio-Sacral-Gelenk und meiner Symphyse mich kaum bewegen konnte.

 

8.2.08 17:17, kommentieren

Sweet December..

Jaja, der Dezember war ja auch noch da. Geprägt von anfänglichem Plätzchenbacken und Adventskranzbinden. Da ging es mir wieder gut. Kaum Schmerzen. Kaum Schwangerschaftsbeschwerden. Nur ein bißchen Sodbrennen. Aber damit kann frau ja leben. Sie weiß: Schlimmer geht immer.

Nähen konnte ich zum Glück auch noch einiges, wenngleich auch nicht alles, was ich mir vorgenommen hatte. Aber das war ja klar. *ggg*

Ab dem 20. Dezember hätte sich das Murkelchen auf den Weg machen können. Ich weiß noch, wie ich anfangs auf jedes Ziepen in meinem Körper achtete und jeden Morgen dachte, daß es sich nun doch Zeit lassen würde.. Aber vielleicht kommt es ja doch eher? Die Hoffnung stibt zuletzt.

Heiligabend war recht stressig, aber irgendwie auch schön. Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit viel Lachen, lustigen Geschenken und viel Spaß bei leckerem Essen mit meinen Eltern und meinem Bruder.

Der erste Weihnachtsfeiertag war ein bißchen trübe für mich und brachte etliche Tränen beim klassischen Familienstreit (diesmal ging es um die Hochzeit), aber wir haben uns ausgesprochen und versöhnt.

Sylvester haben wir mit Trauzeugem, Nini und ihrem Freund verbracht. Es kamen alle zu uns und wir haben in einer Tour geschlemmt. Es war traumhaft & so schön harmonisch.

Ich bin also kugelrund ins Neue Jahr gestartet... 

8.2.08 17:27, kommentieren

Erster Tag: 3 Mädels allein daheim..

Wie die Überschrift richtig vermuten läßt: Die Schwiegereltern sind abgereist. Mein Lagerkoller wie weggeblasen, ein wenig Wehmut lag in der Luft als sie abreisten.

Irgendwie ist der Mensch ein Gewohnheitstier, so daß man sich ja doch irgendwie arrangiert hat.. Egal. Es war trotz allem eine schöne Zeit und nun beginnt eine neue schöne Zeit: Wir leben zu viert als Familie. Klingt abenteuerlich! Klingt anstrengend! Klingt aufregend! Klingt nervenraubend! Klingt einfach gut!!!

Dank generalstabsmäßiger Vorbereitung Sonntagabend (Ich habe es sogar geschafft noch zu duschen inkl. Haare waschen!), hat es am Montagmorgen wie am Schnürchen geklappt. Dann waren wir seeeehrrr zeitig losgegangen, denn die Zwergentochter hatte ihren ersten Tag im Miniklub. (Mo+Fr vormittags für je 2,5 Stunden - OHNE Eltern!) Wir sind noch in der Eingewöhungsphase, also alles schön entspannt und ich war mit Minizwergin dabei.

Anfangs recht zaghaft, dann aber -nachdem ich mal für 5 Minuten aus dem Raum gegangen bin- taute sie richtig auf. Als ich wiederkam, konnte ich außerhalb ihres Blickwinkels mich still und heimlich in eine ruhige Kuschelecke verdrücken. Nach ca 10 Minuten kam von der Zwergentochter nur ein fragendes "Mama?". Die Erzieherinnen beruhigten sie und zeigten in meine Ecke. Die Große strahlt mich an, dreht sich wieder um und spielt weiter.

Später gab es eine gemeinsame Brotzeit, dann noch Spiele, Aufräumen und eine halbe Stunde Tanzen und Singen.

Die Erzieherinnen und ihre Art gefallen mir gut. Da fühle ich mich wohl und die Zwergentochter offensichtlich auch.

Ja, ich habe ein großes Mädchen. Und ein kleines Mädchen. Zwei Mädels. *immernochstaun*

Mein Vater holte uns dann wie versprochen ab und fuhr uns nach Hause. Nach einem schnellen Mittagessen (Nudeln *g*) waren wir dann alleine. Ich war einfach nur müde und mein Körper lechzte nach einem Mittagsschlaf..

Das Einschlafen war mit einem leichten Interessenskonflikt gepaart, da beide gleichzeitig Stillen wollten. Aber auch das konnte ich Gottseidank lösen. Die große bekam ein Bilderbuch, die kleine bis zum Einschlafen die Brust. Alles easy.. ;-)

Nach 90 Minuten Powerschlafen ging es mir schon besser, noch besser vermutlich wenn ich mich nicht verlegen hätte, aber das ist Schicksal.. Minizwergin und ich sind dann ins Wohnzimmer umgesiedelt und haben Papierkram erledigt. Als dann die Zwergentochter aufwachte, weinte sie nach Mama und der kleinen Schwester. Eigentlich wollte ich mit der kleinen gleich nochmal zu ihr, damit sie Kuscheln und langsam aufwachen kann. Essig. Die Zwergentochter war zu schnell und wollte dann gar nichts mehr. Nur weinen und Tränen flossen sturzbachartig ob der bösen grausamen Welt..

Ein kurzer Anruf bei meinem besten Ehemann ergab, daß er fast auf dem Heimweg ist. Juhu! Also noch mit der großen gespielt, die kleine gestillt und so saßen wir noch da, als der Herr Gemahl eintraf. Er kümmerte sich kommentarlos um unser dreckiges Geschirr (den Weg in die Küche hatte es schon gefunden, nur nicht in die Spülmaschine.. *gnaaa*) und dann um uns. Wir machten die Kinder ausgehfertig, packten noch die Bücher aus der Stadtbücherei zusammen und zogen los.

Eine gute Stunde später waren wir zuhause, nachdem Apothekeneinkauf erledigt, Altglas entsorgt, alte Bücher gegen neue Bücher getauscht und ein Brief eingeworfen war.

Ich war erschlagen und hatte hämmernde Kopfschmerzen. Gar nicht gut. Dank diverser Verspannungen im Nacken+Rücken hatte ich höllische Kopfschmerzen. :-( Egal, Abendbrottisch gemeinsam gedeckt, gegessen, dann wollte die Minizwergin aus dem Tragetuch und stillen. Gut. Mein Mann und die Zwergentochter wollten zum nächsten Tag Brezen. Also hat er den Teig gemacht. Das Brezen drehen ist immer meine Aufgabe. Es wollte mir nicht so recht gelingen, also gab es primär Brezensemmeln. Basta. Mittlerweile schrien beide Kinder. Super-Gau? Nein, das geht sicher noch schlimmer.

Also, ich die kleine geschnappt und mich bettfertig gemacht, ab ins Bett mir ihr. Die große durfte noch Buch lesen und ist dann aber auch letztlich eingeschlafen, an mich gekuschelt. *freu*

Ja, für morgen nehme ich nochmal so einen Tag, aber ohne Brezenbacken abends. *ggg*

Wir haben uns gut geschlagen. Alle vier.

Müde Grüße
englerin - schlaflos in Oberbayern..

19.2.08 04:06, kommentieren

Neuer Lebensabschnitt - Neues Design

Der triste Blog braucht ein neues Gewand. Schließlich kommt ja noch der Frühling und für uns ist es ja auch neu, mit zwei Kindern zu leben.

Aktuell haben wir es schon geschafft zu frühstücken und wir alle drei sind angezogen. Hey, ich bin echt stolz auf mich! 

Die kleine schläft und die große darf nebenbei auf Youtube ungarische Volksmärchen anschauen. Ich warte, daß die Waschmaschine fertig ist, damit ich die Wäsche aufhängen kann und die nächste Ladung waschen kann.

Anschließend werden wir uns nach draußen begeben, zur Post gehen und ein bißchen frische Luft schnappen..

Bis dann!

Sonnige Grüße
englerin 

19.2.08 09:40, kommentieren

Wochenende oder Wahnsinn?

Tja, das Wochenende ist geschafft. Ich bin es auch. In jeglicher Hinsicht.

Die Hinfahrt zur Uroma mit den beiden Zwerginnen und meinem Vater im Zug war super.
Die Zwergentochter war vormittags noch im MiniKlub (das 2. Mal) und ich habe sie einfach reingebracht, mich verabschiedet und sie später wie alle anderen abgeholt.

Sie hatte keine Probleme damit, daß ich nicht da war & es hat ihr richtig gut gefallen.

Anschließend sind wir nach Hause gefahren, wo mein Vater wartete. Die Zwerginnen wurden gewickelt, die Brotzeit eingepackt und wir sind los zum Bahnhof. 15 Minuten vor Abfahrt waren wir bereits im Zug, alles verstaut und haben erstmal Brotzeit gemacht :-))

Die Fahrt über schlief die Zwergentochter natürlich nicht, weil alles so aufregend war. Im ersten Zug hatte ich für die Minizwergin mit unserem kurzen Tragetuch eine Hängematte gebaut und sie dort hineingelegt. Es hat ihr gut gefallen, auch wenn es durch den Zug manchmal recht heftig schaukelte..

Die Zwergentochter hat die Mitreisenden und uns gut unterhalten und wir hatten viel Spaß. Umsteigen war auch kein Problem.

Am Ziel hat uns die Uroma abgeholt und das Gepäck und meinen Vater eingepackt. Ich bin mit den Zwerginnen zu Fuß gegangen, weil ich keine Lust hatte, auch noch Autokindersitze für zwei Tage mitzuschleppen.. *augenroll*

Auf dem letzten Stück kam uns mein Vater entgegen und hat die große Zwergin auf den Schultern zur Uroma getragen. Uffz.. Dann gabs erst mal Abendbrot und die große Zwergin kam ins Bett.

Die Schlafzimmer werden leider leider nicht geheizt, so daß es eiskalt war. Sobald ich mit der Minizwergin nach oben bin, hat sie wie am Spieß gebrüllt. Selbst die Wärmflasche unter dem Federbett hat nicht geholfen. :-(

Also habe ich die Nacht ziemlich unbequem mit Minizwergin auf den Knien halb sitzend auf dem kurzen Sofa neben dem Kachelofen verbracht. Mitternacht bin ich wach geworden, habe Kind auf's Sofa gelegt, bin auf die Toilette und habe auf dem Rückweg in der Küche zwei Stück Kuchen und eine Flasche Wasser geholt. Dann habe ich beschlossen, meine Mutter anzurufen, die auf dem Weg zu uns war. Sie war schon auf der Höhe von Frankfurt-Hahn, also haben wir geschnackt und geschnackt und anderthalb Stunden später haben wir uns im Biedermeierle gegenüber gesessen und weitergeredet. :-)

Zwischenzeitlich war das Schlafzimmer oben warm und ich habe dann um halb fünf meinen geschundenen Körper in einem richtigen Bett ausstrecken können und die Zwergin lag neben mir und schlummerte friedlich.. Uffzzz..

Meine Nerven waren sehr angespannt an dem Abend. Ständig kam meine Großmutter vorbei und hat gute Ratschläge abgegeben, die ich einfach nicht brauchte.Wenn ich die Minizwergin meinem Vater auf den Arm gegeben habe, hat sie sich auch nicht wirklich beruhigt :-(

Morgens hatte ich dann einen knackigen Milchstau. Kein Problem - Die Zwergentochter kann den ja wegtrinken. Pustekuchen! Frollein weigerte sich! *jaul*

Nach einer ausführlichen Dusche, Anziehen, Kinder anziehen, Frühstück und mit meiner Oma schnacken, habe ich die kleine und mich ausgehfertig gemacht und bin mit ihr und meiner Mutter ins Städtle. Ein bißchen Bummeln und frische Luft schnappen. Und raus aus dem Haus kommen. Das tat gut.

In der Apotheke hätten sie mir eine Milchpumpe leihen können, aber ich hätte gute 30€ für das Zubehör zahlen müssen. *gnaaa* Da habe ich beschlossen, daß die Große erst Schweinebraten bekommt, wenn sie beide Brüste ausgetrunken hat..

Gottseidank konnte ich sie nach dem Aufwachen (während meinem Spaziergang machte sie ihren Mittagsschlaf) zum Stillen überreden. Jaaaaaaa... was für eine Erleichterung!

Mittagessen war dann mein Lieblingsschweinebraten! *freu* Meine Oma weiß, daß ich den sehr gerne mag und daher hat sie ihn für mich gemacht! *strahl*

Anschließend habe ich die Kleine nochmal gestillt und dann hingelegt. Meine Mutter ist mit mir in den Nachbarort gefahren, weil ich gesehen hatte, daß dort ein Kindersachenflohmarkt ist. Na, mal sehen. Dachte, daß wir bestimmt rasch draußen sind. Haha! Das war ein GENIALER Flohmarkt! Sogar in den Größen für unsere Große habe ich einen Haufen Sachen abgegriffen! Yeah! Der Sommer kann kommen und der nächste Wachstumsschub auch! :-P

Bei meiner Oma gabs dann Kaffee und Kuchen und wir haben geredet und mit der Großen herumgealbert. Dann gab's Abendbrot für die Große und mein Vater hat sie ins Bett gebracht.

Das abendliche Einschlafen der Kleinen war stressiger. Sie hatte wohl Blähungen und schrie in eine Tour.. *seufz* Meine Oma machte dann einen Kümmeltee, den ich ihr mit der Pipette eingeflößt habe. Siehe da! Es wirkt! Es hat super geholfen und dann nach einer Menge Luft-ablassen ist sie dann friedlich eingeschlafen! *freu* Ich habe es ihr nachgetan und bin in den Tiefschlaf gefallen..

Am nächsten Morgen waren wir und vor allem ich viel entspannter. Ich hatte am Abend noch unser Gepäck gepackt und alles vorbereitet, so daß wir uns nur anziehen mußten, Brote schmieren und zum Zug spazieren.

Die Rückfahrt war sehr ruhig und entspannend. Das Umsteigen alleine ohne Hilfe mit den beiden Zwerginnen hat hervorragend geklappt. In München hat dann mein bester Ehemann uns abgeholt.

Auf der Fahrt hat die große Zwergin natürlich nicht geschlafen, das hat sie dann aber gleich im Auto nachgeholt und durfte daheim weiterschlafen. Nachmittags waren wir dann beim schönsten Sonnenschein gemeinsam spazieren und waren noch auf dem Spielplatz.

So war es noch ein richtig schöner Abschluß & ein gemütlicher Abend zu viert. 

26.2.08 08:22, kommentieren

Grausamer Montag..

So, das WoE war überstanden.

Nachts um 3:00h bin ich wie so oft aufgewacht, auf die Toilette und von einer inneren Unruhe getrieben bin ich noch zum Notebook gehuscht und habe mit einer lieben Freundin gechattet. Jawoll! Sie hat Geburtswehen! Wie schön! Ich habe ihr noch alles Gute für eine rasche Geburt gewünscht und bin -komischerweise- beruhigt wieder ins Bett gegangen. 

Wie immer habe ich abends die Kleidung rausgelegt und alles so weit vorbereitet.
Also mußte ich morgens nur die Minizwergin und mich anziehen. Gemüse und Obst für den MiniKlub schnibbeln, weil wir diese Woche Brotzeitdienst haben.

Unterwegs stelle ich fest, daß die Zwergentochter so komisch warme Hände und Stirn hat. Irgendwie fiebrig, aber noch nicht heiß. Ich überlege, was ich tun soll. Sie ist fit und freut sich auf die Spielgruppe. Okay, ich bringe sie und gebe Bescheid. Ich muß sie sowieso eine halbe Stunde eher abholen, damit wir pünktlich zum Kinderarzt wegen der U3 für die Minizwergin kommen.

Ich vertrödle zwei Stunden in einem Einkaufszentrum nebenan. Es ist richtig öde, weil die Geschäfte fast alle noch geschlossen sind und erst eine Stunde später öffnen. Hmpf. Egal, ich hole mir eine Breze und eine große Saftschorle, setze mich in der Apotheke in der Stillecke auf's Sofa und mache mit der Minizwergin Frühstück.

Dort ist eine nette Stillberaterin. Frau Fröhlich. Nomen est omen. Sie ist sehr kompetent und ich berichte vom schrecklichen WoE und dem Milchstau. Sie gibt mir die Kraft und lobt mich, daß ich alles richtig mache. In ihren Augen bin ich wohl ein kleines Weltwunder, weil ich die große Zwergin auch noch stille. Das ist wohl selten. *schulterzuck* Für mich ist es normal.

Es ereilt mich eine erlösende SMS: Das Töchterchen ist da! *jubel* Ich bin so gerührt und muß Tränen schlucken. Ganz wirr im Kopf packe ich meine Sachen und das Minizwerglein ein, gehe ins Schreibwarengeschäft und kaufe eine Glückwunschkarte. Die wird wohl erst in drei Monaten ankommen, aber das ist mir egal. :-P

Nun schlendere ich noch durch die Geschäfte... bei Hasi & Mausi werde ich fündig. Ein Stillshirt findet den Weg zu mir. Juhu! Da ich ja noch sicherlich zwei Jahre stille, mußte das einfach sein. 8-)

 Allmählich wird es Zeit und ich hole die Zwergentochter ab. Sie hat sich von der Temperatur her nicht verändert. Also auf auf! Zum Kinderarzt!

Dort ist alles bestens mit der kleinen. Sogar die Hüftknochen sind schon verknöchert. *staun* Das Kind hat es einfach eilig mit dem Wachsen. ;-)
Für die Große bekomme ich Globuli falls sie richtig fiebert. 

Der Heimweg, der sonst maximal 20 Minuten dauert, hat eine gute Stunde in Anspruch genommen. Letztlich mußte ich beide Kinder in den 2. Stock hochtragen. *stöhn*

Die Große schlief rasch und hat später auch viel Tee getrunken. Die arme hat richtig geglüht. :-( Fieber um 16:30h war bei 39,28°C. :-/

Sie hat im Prinzip nur geschlafen. Kaum gegessen. Viel getrunken. Mein Mann hat abends noch Suppenhühner mitgebracht, damit ich eine Hühnersuppe kochen kann.

Ich bin um 20:00h komatös ins Bett gefallen. Nach mir die Sintflut. So was reicht mir einmal pro Jahr. Bitte. Danke. 

27.2.08 15:25, kommentieren

Krankenlager ist eröffnet

Jawoll. Dienstag war toll. Vormittags habe ich Suppe gekocht, Haushalt gemacht so weit es eben ging mit einer wachen Minizwergin. Mittags haben wir dann Suppe gegessen. Aber die Große stocherte mehr rum und hat Gemüse von A nach B geschoben statt zu essen. Egal. Nachmittags waren wir dann alle im Bett. Ich begann auch zu fiebern und die kleine ist auch nicht wirklich fit. Super.

Lazarett im Bett. *lol*

Meine Hebamme kam noch vorbei und meinte, mein Mann sollte frei nehmen, da ich im Wochenbett bin. Recht hat sie. Aber natürlich klappt das nicht. *fluch*

Sie hat mir auch erzählt, daß eine Frau nicht strafrechtlich belangt werden kann, wenn sie im Wochenbett jemanden erschlägt. Das hat was. Ich werde es im Hinterkopf behalten... *rofl*

Der Tag war auf jeden Fall für alle im Eimer..  

27.2.08 15:30, kommentieren