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Nerven wie Spinnweben..

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend.

Erstmal die plötzliche unerwartete Einlieferung meiner Lieblingsoma ins Krankenhaus. Drei Tage später starb nach langer Krankheit ihre Lieblingsschwester. Diese hatte mir bei meinem letzten Besuch gesagt, daß wir uns hier nicht mehr treffen werden. Sie hat recht behalten.

Erschwerend kommt hinzu, daß mein Steißbein immer schlimmer schmerzte. Die Osteopathin tut, was sie kann, aber zaubern ist eben nicht. Das braucht Zeit.

Als ich dann zwei Tage vor der Abfahrt in meine zweite Heimat auch noch starke Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Schwindel mein eigen nennen konnte, schickte mich meine Hebamme zur Kontrolle in die Uniklinik für den nächsten Tag.

Gottseidank war mein Vater an diesem Morgen von seiner Reise zurückgekommen und ist unverzüglich vom Bahnhof zu mir gekommen, damit er sich um die Zwergentochter kümmern konnte. Uffz. Die Klinik hat bei mir mit sämtlichen schlechten Vorurteilen, die ich ihr gegenüber hatte, aufgeräumt und einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Nach zwei Stunden gründlichster Untersuchung von dem Bauchzwerg und mir ergab sich, daß alles bestens ist und die Schmerzen wohl auf den starken Druck des Magens gen Rippenbogen. Habe Medizin für den schlimmsten Fall dagegen bekommen und seitdem geht es mir besser. Musste diesen Saft erst selten runterschlucken, aber es hilft wahnsinnig gut. *freu*

Nun war dann die Reise (einfach gute 800km) angesagt. Da konnte ich meine Lieblingsoma nochmal besuchen. Sie hat sich sehr gefreut und mir ihren Segen für die Geburt gegeben. Da habe ich gemerkt, daß ich erst diesmal richtig von ihr Abschied nehmen konnte. Ihr  Zustand ist so schlecht, daß ich nicht überrascht wäre, wenn sie um den Geburtstermin herum sterben würde. Ich hoffe, sie wird friedlich entschlafen können. *bet*

Die Tage in meiner alten Heimat waren kurz, schön und sehr vollgepackt, daher auch recht anstrengend. :-/ Am letzten Tag waren wir dann vormittags bei der Beerdigung meiner Großtante. Anschließend wurde das Auto gepackt, meine Oma ein letztes Mal besucht und wir sind wieder nach Hause gefahren.

An den schrecklichen Fahrstil meiner Mutter werde ich mich nie gewöhnen. Da fahre ich das nächste Mal lieber mit der Bahn.. *seufz* Mein Mann konnte ja leider nicht mit, da er keinen Urlaub bekommen hatte. Nächstes Jahr werden wir einfach entspannt mit beiden Kindern alleine fahren, da habe ich mehr (Erholung) von.

Die Rückfahrt empfand ich für mein geschundenes Steißbein als sehr schlimm. Tatsache, am Morgen nach der Ankunft konnte ich mich kaum bewegen und hatte höllische Ischias-Schmerzen.

Nun hoffen wir, daß ich wenigstens für ein paar wenige Stunden eine Haushaltshilfe genehmigt bekomme, damit ich ein wenig mehr ruhen kann.

Ziemlich platte Grüße

englerin 

 

1 Kommentar 12.11.07 08:36, kommentieren

Es muß besser werden

Dank der vielen Vorkommnisse in letzter Zeit bin ich so angespannt, daß ich schon einige Male die Zwergentochter geschimpft habe, wenn sie etwas angestellt hat. :-( Dabei kann die doch noch gar nichts dafür. Sie ist noch soooo klein (21 Monate) und kann doch gar nicht die Folgen ihres Handelns absehen. Es tut mir dann so leid, daß wir meist beide uns weinend in den Armen liegen. *seufz* Ich komme mir dann wirklich wie eine sehr miese Mutter vor und befürchte, daß ich irgendwann in die Kandidatenliste bei der Supernanny passen würde *heul*. Dabei will ich doch unsere Kinder mit Liebe und Verständnis erziehen. Da kann ich doch nicht einfach so rumschreien :-((

Ich muß mich einfach mehr beherrschen und hoffe, daß die Situation sich bessert, wenn ich (dank HH-Hilfe) mehr Ruhe habe und entspannen kann.

Traurige und nachdenkliche Grüße

englerin 

12.11.07 08:42, kommentieren

Langsam...

...geht's bergauf.

Gestern war ich bei der Osteopathin. Heute bin ich nahezu schmerzfrei. Was für ein Lebensqualität!!!

Nun bin ich aber müde und schreibe lieber morgen in Ruhe weiter...

Müde Grüße

englerin - auf dem Weg ins Bett  

15.11.07 00:12, kommentieren

Oléééé!!!

 

Ich habe letzte Woche eine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragt.

Freitags bekam ich den bescheid, daß ich für 3 Tage à 2 Stunden jemanden bekomme. Leider leider gibt es keinen karitativen Dienst in München, der für so wenig tägliche Stunden kommt. Tja..

Also habe ich dem Vorstandsvorsitzenden eine E-Mail geschrieben und heute eine Antwort bekommen: Ich bekomme nun für 3 Tage die Woche je 4 Stunden genehmigt!!! Olééé!!!

Ich habe es ja echt nicht geglaubt, daher hatte ich mich heute den ganzen Tag durch die Wohnung gequält und alles auf Hochglanz geputzt...

Am späten Nachmittag kam dann die Mail. Die Familienpflegerin habe ich noch erreicht und sie kommt morgen früh um 9h!

Ich bin echt sehr erleichtert und hoch erfreut!

Strahlende Grüße

englerin 

19.11.07 21:14, kommentieren